Einträge von redakteur

Texten: Worte finden, nach denen andere suchen

Nein, so anmutig kleckst man als Texterin nicht – oder vielleicht nur selten – die Ideen aufs Blatt Papier. Vielmehr ist es der ungeduldig vibrierende Bildschirm, der einen Schaudern macht, fehlt der zündende Gedanke, der selbst dunkelste Welten erhellende Geistesblitz. Denn hatte man fernab des Schreibtischs noch geglaubt, über alles, ja, ÜBER EINFACH ALLES schreiben zu können, so packt einen alsbald reuevolle Demut, will sich die göttliche Eingebung auch nach Stunden der Andacht nicht zu einem herablassen.

Grösserer Schutz für Whistleblower

Edward Snowden war zwar nicht der erste Whistleblower (vor ihm gab es z. B. Daniel Ellsberg, der 1971 die Pentagon-Papiere veröffentlichte), er hat jedoch einen der grössten Datenschutzskandale der heutigen Zeit losgetreten: In seiner Funktion als IT-Mitarbeiter bei den amerikanischen Geheimdiensten Central Intelligence Agency (CIA) und National Security Agency (NSA) hatte er Zugriff auf geheime Dokumente und Informationen.

Wir sind ISO-9001-zertifiziert

Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum? Auf diese Fragen gibt es bei unserem Prozessmanagement nun offiziell detaillierte Antworten. Sie wissen ja, wie es ist: Alles ist irgendwie und irgendwo geregelt, aber wer es nun wo genau notiert hat und ob alle Bescheid wissen und sich daran halten, das ist oft nicht so ganz klar, wenn viele Köpfe zusammenarbeiten.

Die Diction-Gesundheitswoche

Vom 6. bis zum 10. Mai 2019 fand die erste Diction-Gesundheitswoche statt. Was ist eine Gesundheitswoche? Und wie kam ich auf die Idee, so etwas bei Diction anzubieten? Das Thema Lebensqualität am Arbeitsplatz ist nun seit einigen Jahren ein Anliegen von Diction und gehört zu meinen Aufgaben.

Ein bisschen gesund waren wir schon vor der Gesundheitswoche

Bisher habe ich diverse Kurse organisiert und teilweise geleitet. Diese wurden immer mal wieder zwischendurch angeboten.

Wer will Lektor werden?

«Wer Lektorin/Lektor werden möchte, sollte vor allem ein Gespür für Texte haben.» Gefühlt schon hundertmal gelesen, doch was genau bedeutet eigentlich «Gespür»? Der Duden umschreibt das Wort mit der «Fähigkeit, einen verborgenen, nicht deutlich sichtbaren Sachverhalt gefühlsmässig zu erfassen». Frei auf die Tätigkeit der Lektorin/der Lektors umgemünzt, geht es also in erster Linie um das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Wer Lektor werden will, muss in Stil und Grammatik absolut sattelfest sein.

Maschinelle Übersetzung: Firmenspezifische Adaptierung

Maschinelle Übersetzung (MT) kann heute eigentlich jeder nutzen: In den meisten Fällen bieten sich hier Systeme an, die schon betriebsbereit zur Verfügung stehen. Bei manchen Textarten (Rechtstexte, EU-Texte usw.) liefern diese bereits recht gute Ergebnisse, bei anderen bleibt das Resultat noch weit hinter den Erwartungen.

Schweizer Italienisch: Die Besonderheiten

Wow, du kannst ja gut Italienisch!

Aufgewachsen bin ich mit Schweizer Italienisch, und in der italienischsprachigen Schweiz kommt man nicht besonders oft mit den anderen Varietäten der italienischen Sprache in Kontakt. Klar, man weiss, dass gegenüber dem «Land, wo die Zitronen blühen» lexikalische Unterschiede bestehen. Allein schon deshalb, weil Grenzgänger oder ins Tessin gezogene Italiener gewisse Wörter nicht auf Anhieb verstehen. Der Klassiker: «Natel» sorgt immer wieder für gerunzelte Stirnen. Aber das ergeht den Deutschen in der Deutschschweiz ja genauso.