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	<title>admin, Autor bei diction</title>
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		<title>Genderneutrale Sprache</title>
		<link>https://www.diction.ch/genderneutrale-sprache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 14:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen, Unternehmen und Organisationen möchten sich inklusiver ausdrücken, um zu zeigen, dass sie jede Person, egal, wie diese sich identifiziert, mit ihren Texten ansprechen und willkommen heissen. Daher ist genderneutrale Sprache nicht unbedingt das gleiche wie geschlechtergerechte Sprache, sondern betont idealerweise weder die weibliche noch die männliche Form.<br />
Geschlechtergerechte Sprache nutzt häufig Gendersternchen, Schrägstriche, Paarnennungen usw., um immer möglichst beide Geschlechter zu inkludieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.diction.ch/genderneutrale-sprache/">Genderneutrale Sprache</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.diction.ch">diction</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/12/diction_Gendern_Bild_01.jpg" alt=""></p>
<h1>Genderneutrale Sprache: Wie geht das?</h1>
<div>
<p><strong>Viele Menschen, Unternehmen und Organisationen möchten sich inklusiver ausdrücken, um zu zeigen, dass sie jede Person, egal, wie diese sich identifiziert, mit ihren Texten ansprechen und willkommen heissen. Daher ist genderneutrale Sprache nicht unbedingt das gleiche wie geschlechtergerechte Sprache, sondern betont idealerweise weder die weibliche noch die männliche Form.</strong><br /><strong>Geschlechtergerechte Sprache nutzt häufig Gendersternchen, Schrägstriche, Paarnennungen usw., um immer möglichst beide Geschlechter zu inkludieren. </strong></p>
<p><strong>Genderneutrale Sprache kann dies auch tun, setzt aber eher auf völlig neutrale Umschreibungen, da man damit auch non-binäre Personen einschliesst. Insofern kann genderneutral schreiben sogar natürlicher und flüssiger klingen – und ist vielleicht die Lösung für dich, wenn du mit Sternchen und Co deine Probleme hast.</strong></p>
</div>
<h2>Was bedeutet genderneutrale Sprache?</h2>
<div>
<p>Die gute alte Zeit? Früher galt im Deutschen das generische Maskulinum quasi als genderneutral, da «alle mitgemeint» waren bei Aussagen wie «Als Arzt muss man sich für jeden Patienten Zeit nehmen». Heute wird das generische Maskulinum kontrovers gesehen, vor allem, wenn wir über hypothetische Personen oder allgemein über Menschen sprechen oder wenn ganz klar ist, dass viele Frauen zu einer Gruppe gehören («Die Lehrer freuen sich schon aufs nächste Schuljahr.»). Auch ist erwiesen, dass die meisten Menschen bei der Nennung der maskulinen Form, selbst wenn Frauen mitgemeint wären, zunächst einmal das Bild einer männlichen Person vor Augen haben. Etwa, wenn gefragt wird: «Wer ist dein Lieblingsmusiker?»</p>
<p>Das generische Maskulinum eignet sich also nicht dazu, «alle mitzumeinen». Natürlich ist genderneutrale Sprache auch nicht immer nötig, vor allem, wenn es um konkrete Personen geht, die sich klar als männlich oder weiblich einordnen. In allen allgemeinen, unklaren oder gemischten Situationen setzt man jedoch am besten Ausdrücke ein, bei denen gar kein Genderbedarf besteht.</p>
</div>
<ul>
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<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/12/diction_Gendern_Bild_02.jpg" alt=""></p>
<h3>07_01_diction_Blogbeitrag_03</h3>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/12/diction_Gendern_Bild_03.jpg" alt=""></p>
<h3>07_01_diction_Blogbeitrag_02</h3>
</li>
</ul>
<h2>Wie zeigt sich Gender in der Sprache?</h2>
<div>
<p>Die meisten Sprachen markieren das Genus einer Person (oder eines Gegenstands) auf irgendeine Weise – zum Beispiel in Artikeln, Pronomen, Adjektiven, Zahlenwörtern.</p>
<p>Dabei unterscheiden wir zwischen grammatikalischem Geschlecht (der Mond auf Deutsch ist beispielsweise männlich, auf Französisch hingegen weiblich) und natürlichem Geschlecht (bei Personen oder Tieren). Manche Sprachen wie Englisch nutzen Pronomen für das natürliche Geschlecht (he, she), jedoch keine Substantivgenera (Artikel – the). Viele andere Sprachen nutzen wie das Deutsche zwei oder drei Substantivgenera, meist Maskulinum, Femininum, evtl. Neutrum. In den skandinavischen Sprachen sind es Utrum und Neutrum.</p>
<p>Viele Sprachen verändern auch Adjektive oder Zahlenwörter, je nachdem, welches grammatikalische und/oder natürliche Geschlecht ein Substantiv oder ein Pronomen mitbringt. Auf Deutsch wären dies beispielsweise Adjektivendungen: «Die erfahrene Übersetzerin erklärt dem interessierten Kunden das Sprachproblem.»</p>
<p>So viel also zu verschiedenen Genusmarkern, die in der Sprache auftreten können. Welche Möglichkeiten gibt es nun für genderneutrales Schreiben? Hier findest du Tipps!</p>
</div>
<h2>8 Tipps für genderneutrale Formulierungen</h2>
<div>
<p>Zunächst gilt es, Sensitivität zu entwickeln: Versuche beim Schreiben und Lesen ein Gefühl dafür zu bekommen, ob Sprache gegendert ist. Genderneutral schreiben – man muss sich erst angewöhnen, darauf zu achten. Und dann helfen dir diese Tipps bestimmt, einen guten Weg für dich selbst oder für dein Unternehmen zu finden:</p>
<ul>
<li><strong>Partizipien im Plural:</strong> Das Partizip I ist ein guter Weg, Gender zu neutralisieren. Bekanntestes Beispiel sind hier: die Studierenden. Auch beliebt: die Teilnehmenden, die Mitarbeitenden, die Lernenden. Ebenso begegnen uns Formen des Partizips II: die Abgeordneten, die Gewählten, die Geflüchteten, die Versicherten. Bei beiden Partizip-Formen wichtig: Genderneutral sind sie nur in den Pluralformen!</li>
<li><strong>Gruppenbezeichnungen:</strong> Hier gibt es viele Bezeichnungen, die sich von den Einzelpersonen entfernen und Genderneutralität ganz natürlich erreichen: Gäste, Bevölkerung, Profis, Publikum, Geschäftsleitung, Sales, Zielgruppe, Fans, Team und viele mehr.</li>
<li><strong>Direkte Ansprache:</strong> Schreibe in deinen Texten doch öfter mal: «Für Sie setzen wir auf modernste Technologien.» statt «Für unsere Kunden setzen wir auf …» Klingt aktiv und neutral zugleich.</li>
<li><strong>Ersatzformulierungen:</strong> Oft gibt es Synonyme oder Ersatzbegriffe, die ohne Geschlechtsbezug auskommen: Trottoir statt Bürgersteig, Zigarettenpause statt Raucherpause. Die klingen doch eigentlich ganz ungekünstelt, oder? Auch so geht genderneutral schreiben.</li>
<li><strong>Suffixe:</strong> Nutze statt Personenbezeichnungen Begriffe mit Suffixen, die keinen Rückschluss auf das Geschlecht zulassen, wie -schaft, -kraft, -ung, -heit, -ei usw. Beispiele sind: Polizei, Lehrkräfte, Arbeitskraft, Belegschaft, Marketingleitung, Pflegeleitung, Assistenz.</li>
<li><strong>Umschreibungen:</strong> Hier geht es entweder um Begriffe oder um Satzumschreibungen, mit denen sich Gender-Nennung vermeiden lässt. Bei Einzelworten beispielsweise: Fachleute/Fachperson, Wanderfans, Musikfreaks, Sprachnerds, Marketingprofis … Andernfalls umschreibt man eine Person einfach mit ihrer Kompetenz: «Dank unserer Expertise …» (statt «Dank unserer Experten …»).</li>
<li><strong>Fiktive Personen:</strong> Wenn du Vorgänge oder Regeln beschreibst, bring doch auch mal Storys mit fiktiven Personen ins Spiel. Hierbei ist Gendern okay, da es sich ja um konkrete Personen handelt: «Herr Müller hat sich in den Ferien das Bein gebrochen. Er ruft in unserem Versicherungscenter an, und Frau Meier, seine Ansprechpartnerin, erklärt ihm …» Bei den fiktiven Personen lohnt es sich, Stereotypen zu vermeiden (der Chef ist immer der Mann, die Erzieherin immer die Frau, der Hilfsarbeiter immer Ausländer …).</li>
<li><strong>Neutrale Pronomen:</strong> In den meisten Sprachen existieren mittlerweile Personalpronomen, welche von nicht-binären Menschen genutzt werden oder auch, wenn einfach nicht klar ist, um wen es geht. Auf Englisch sehr eingebürgert ist das they (statt he und she). Schwedisch hat vor einiger Zeit ein drittes Personalpronomen eingeführt: hen (statt hon und han). Auf Deutsch gibt es verschiedene Optionen, etwa xier (mit den Ableitungen xies = Genitiv, xiem = Dativ, xien = Akkusativ). Noch sieht man diese Optionen nicht so häufig, aber es ist doch schön, wenn man sie kennt. Und hier noch ein ganz einfaches neutrales Pronomen: Wie wäre es mit «Alle sind eingeladen!» statt «Jeder ist eingeladen!»</li>
</ul>
<p>Übrigens hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) auch einen richtig guten <a href="https://gpmpublic.zhaw.ch/GPMDocProdDPublic/Vorgabedokumente_ZHAW/Z_MB_Sprachleitfaden_ZHAW.pdf" target="_blank" style="text-decoration: underline;" rel="noopener">Leitfaden</a> zum gendergerechten Schreiben publiziert, der sehr hilfreiche Beispiele beinhaltet. Für alle, die sich hier eine Routine aneignen möchten, wärmstens zu empfehlen.</p>
</div>
<h2>Was sind die Vorteile einer inklusiven Sprache?</h2>
<div>
<p>Fazit: Die Vorteile einer (möglichst – es geht wohl nicht immer und überall) genderneutralen Sprache liegen auf der Hand: Sie ist sehr inklusiv und berücksichtigt – anders als Gendersternchen und Co – mehr als zwei bzw. überhaupt keine Geschlechter. So fühlen sich wirklich alle Personen angesprochen, die deine Texte lesen. Zudem ist sie im Grunde nicht kompliziert und viel lesefreundlicher als die Variante, bei der männliche und weibliche Formen zusammen genannt werden. Insofern tust du auch Menschen mit Leseschwäche oder mit nicht deutscher Muttersprache einen Gefallen.</p>
<p>Leg deine unternehmensinternen Regeln zum Gendern oder zur genderneutralen Sprache am besten direkt in eurem <a href="https://www.diction.ch/so-arbeiten-wir/plan/tone-of-voice/" style="text-decoration: underline;" rel="noopener">Tone of Voice</a> bzw. in eurem <a href="https://www.diction.ch/so-arbeiten-wir/plan/styleguide/" style="text-decoration: underline;" rel="noopener">Styleguide</a> fest, dann wissen alle Schreibenden, was zu tun ist. Gerne helfen wir dir dabei. Unser bekanntes Drei-Phasen-Konzept «Plan. Create. Automate» sorgt ja im ersten Schritt «Plan» dafür, dass wichtige Schreibregeln und die Corporate Language vor der Texterstellung feststehen. Das gilt natürlich auch fürs Gendern. Falls wir dich also zum Thema genderneutrale Sprache oder <a href="https://www.diction.ch/so-arbeiten-wir/create/inklusive-sprache/" style="text-decoration: underline;" rel="noopener">inklusive Sprache</a> beraten dürfen, ruf uns gerne an!</p>
</div>
<p><p>
        <a href="/gendern-auf-franzosisch-ein-ziel-viele-wege/">Nächste News</a>
    </p>
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        <a href="/blog/">Zurück zur Übersicht</a>
    </p>
</p>
<h2>Autorin<br />
</h2>
<h3>Elisabeth Rettelbach,<br />   Language-Consulting-Managerin und Texterin </h3>
<div>(Gender-)Sternchen sehen ist ihre Spezialität, möglichst flüssige neutrale Formulierungen für Texte finden ihre Challenge. Egal, ob sie selbst schreibt oder Unternehmen bei der Nutzung von inklusiver Sprache berät. </div>
<p><span id="more-539"></span><br />
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<p><strong>Viele Menschen, Unternehmen und Organisationen m\u00f6chten sich inklusiver ausdr\u00fccken, um zu zeigen, dass sie jede Person, egal, wie diese sich identifiziert, mit ihren Texten ansprechen und willkommen heissen. Daher ist genderneutrale Sprache nicht unbedingt das gleiche wie geschlechtergerechte Sprache, sondern betont idealerweise weder die weibliche noch die m\u00e4nnliche Form.<\/strong><br \/><strong>Geschlechtergerechte Sprache nutzt h\u00e4ufig Gendersternchen, Schr\u00e4gstriche, Paarnennungen usw., um immer m\u00f6glichst beide Geschlechter zu inkludieren. <\/strong><\/p>\n

<p><strong>Genderneutrale Sprache kann dies auch tun, setzt aber eher auf v\u00f6llig neutrale Umschreibungen, da man damit auch non-bin\u00e4re Personen einschliesst. Insofern kann genderneutral schreiben sogar nat\u00fcrlicher und fl\u00fcssiger klingen \u2013 und ist vielleicht die L\u00f6sung f\u00fcr dich, wenn du mit Sternchen und Co deine Probleme hast.<\/strong><\/p>","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Was bedeutet genderneutrale Sprache?","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:20px;\n    font-weight:400;\n}","text_align":"left","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Die gute alte Zeit? Fr\u00fcher galt im Deutschen das generische Maskulinum quasi als genderneutral, da \u00aballe mitgemeint\u00bb waren bei Aussagen wie \u00abAls Arzt muss man sich f\u00fcr jeden Patienten Zeit nehmen\u00bb. Heute wird das generische Maskulinum kontrovers gesehen, vor allem, wenn wir \u00fcber hypothetische Personen oder allgemein \u00fcber Menschen sprechen oder wenn ganz klar ist, dass viele Frauen zu einer Gruppe geh\u00f6ren (\u00abDie Lehrer freuen sich schon aufs n\u00e4chste Schuljahr.\u00bb). Auch ist erwiesen, dass die meisten Menschen bei der Nennung der maskulinen Form, selbst wenn Frauen mitgemeint w\u00e4ren, zun\u00e4chst einmal das Bild einer m\u00e4nnlichen Person vor Augen haben. Etwa, wenn gefragt wird: \u00abWer ist dein Lieblingsmusiker?\u00bb<\/p>\n

<p>Das generische Maskulinum eignet sich also nicht dazu, \u00aballe mitzumeinen\u00bb. Nat\u00fcrlich ist genderneutrale Sprache auch nicht immer n\u00f6tig, vor allem, wenn es um konkrete Personen geht, die sich klar als m\u00e4nnlich oder weiblich einordnen. In allen allgemeinen, unklaren oder gemischten Situationen setzt man jedoch am besten Ausdr\u00fccke ein, bei denen gar kein Genderbedarf besteht.<\/p>","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"grid","props":{"content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"2","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"lightbox_bg_close":true,"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_hover_image":true,"show_hover_video":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":false,"show_video":true,"title_align":"top","title_element":"h3","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"reset"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/diction_Gendern_Bild_02.jpg","title":"07_01_diction_Blogbeitrag_03"}},{"type":"grid_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/diction_Gendern_Bild_03.jpg","title":"07_01_diction_Blogbeitrag_02"}}]}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Wie zeigt sich Gender in der Sprache?","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:20px;\n    font-weight:400;\n}","text_align":"left","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Die meisten Sprachen markieren das Genus einer Person (oder eines Gegenstands) auf irgendeine Weise \u2013 zum Beispiel in Artikeln, Pronomen, Adjektiven, Zahlenw\u00f6rtern.<\/p>\n

<p>Dabei unterscheiden wir zwischen grammatikalischem Geschlecht (der Mond auf Deutsch ist beispielsweise m\u00e4nnlich, auf Franz\u00f6sisch hingegen weiblich) und nat\u00fcrlichem Geschlecht (bei Personen oder Tieren). Manche Sprachen wie Englisch nutzen Pronomen f\u00fcr das nat\u00fcrliche Geschlecht (he, she), jedoch keine Substantivgenera (Artikel \u2013 the). Viele andere Sprachen nutzen wie das Deutsche zwei oder drei Substantivgenera, meist Maskulinum, Femininum, evtl. Neutrum. In den skandinavischen Sprachen sind es Utrum und Neutrum.<\/p>\n

<p>Viele Sprachen ver\u00e4ndern auch Adjektive oder Zahlenw\u00f6rter, je nachdem, welches grammatikalische und\/oder nat\u00fcrliche Geschlecht ein Substantiv oder ein Pronomen mitbringt. Auf Deutsch w\u00e4ren dies beispielsweise Adjektivendungen: \u00abDie erfahrene \u00dcbersetzerin erkl\u00e4rt dem interessierten Kunden das Sprachproblem.\u00bb<\/p>\n

<p>So viel also zu verschiedenen Genusmarkern, die in der Sprache auftreten k\u00f6nnen. Welche M\u00f6glichkeiten gibt es nun f\u00fcr genderneutrales Schreiben? Hier findest du Tipps!<\/p>","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"8 Tipps f\u00fcr genderneutrale Formulierungen","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:20px;\n    font-weight:400;\n}","text_align":"left","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Zun\u00e4chst gilt es, Sensitivit\u00e4t zu entwickeln: Versuche beim Schreiben und Lesen ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, ob Sprache gegendert ist. Genderneutral schreiben \u2013 man muss sich erst angew\u00f6hnen, darauf zu achten. Und dann helfen dir diese Tipps bestimmt, einen guten Weg f\u00fcr dich selbst oder f\u00fcr dein Unternehmen zu finden:<\/p>\n

<ul>\n

<li><strong>Partizipien im Plural:<\/strong> Das Partizip I ist ein guter Weg, Gender zu neutralisieren. Bekanntestes Beispiel sind hier: die Studierenden. Auch beliebt: die Teilnehmenden, die Mitarbeitenden, die Lernenden. Ebenso begegnen uns Formen des Partizips II: die Abgeordneten, die Gew\u00e4hlten, die Gefl\u00fcchteten, die Versicherten. Bei beiden Partizip-Formen wichtig: Genderneutral sind sie nur in den Pluralformen!<\/li>\n

<li><strong>Gruppenbezeichnungen:<\/strong> Hier gibt es viele Bezeichnungen, die sich von den Einzelpersonen entfernen und Genderneutralit\u00e4t ganz nat\u00fcrlich erreichen: G\u00e4ste, Bev\u00f6lkerung, Profis, Publikum, Gesch\u00e4ftsleitung, Sales, Zielgruppe, Fans, Team und viele mehr.<\/li>\n

<li><strong>Direkte Ansprache:<\/strong> Schreibe in deinen Texten doch \u00f6fter mal: \u00abF\u00fcr Sie setzen wir auf modernste Technologien.\u00bb statt \u00abF\u00fcr unsere Kunden setzen wir auf \u2026\u00bb Klingt aktiv und neutral zugleich.<\/li>\n

<li><strong>Ersatzformulierungen:<\/strong> Oft gibt es Synonyme oder Ersatzbegriffe, die ohne Geschlechtsbezug auskommen: Trottoir statt B\u00fcrgersteig, Zigarettenpause statt Raucherpause. Die klingen doch eigentlich ganz ungek\u00fcnstelt, oder? Auch so geht genderneutral schreiben.<\/li>\n

<li><strong>Suffixe:<\/strong> Nutze statt Personenbezeichnungen Begriffe mit Suffixen, die keinen R\u00fcckschluss auf das Geschlecht zulassen, wie -schaft, -kraft, -ung, -heit, -ei usw. Beispiele sind: Polizei, Lehrkr\u00e4fte, Arbeitskraft, Belegschaft, Marketingleitung, Pflegeleitung, Assistenz.<\/li>\n

<li><strong>Umschreibungen:<\/strong> Hier geht es entweder um Begriffe oder um Satzumschreibungen, mit denen sich Gender-Nennung vermeiden l\u00e4sst. Bei Einzelworten beispielsweise: Fachleute\/Fachperson, Wanderfans, Musikfreaks, Sprachnerds, Marketingprofis \u2026 Andernfalls umschreibt man eine Person einfach mit ihrer Kompetenz: \u00abDank unserer Expertise \u2026\u00bb (statt \u00abDank unserer Experten \u2026\u00bb).<\/li>\n

<li><strong>Fiktive Personen:<\/strong> Wenn du Vorg\u00e4nge oder Regeln beschreibst, bring doch auch mal Storys mit fiktiven Personen ins Spiel. Hierbei ist Gendern okay, da es sich ja um konkrete Personen handelt: \u00abHerr M\u00fcller hat sich in den Ferien das Bein gebrochen. Er ruft in unserem Versicherungscenter an, und Frau Meier, seine Ansprechpartnerin, erkl\u00e4rt ihm \u2026\u00bb Bei den fiktiven Personen lohnt es sich, Stereotypen zu vermeiden (der Chef ist immer der Mann, die Erzieherin immer die Frau, der Hilfsarbeiter immer Ausl\u00e4nder \u2026).<\/li>\n

<li><strong>Neutrale Pronomen:<\/strong> In den meisten Sprachen existieren mittlerweile Personalpronomen, welche von nicht-bin\u00e4ren Menschen genutzt werden oder auch, wenn einfach nicht klar ist, um wen es geht. Auf Englisch sehr eingeb\u00fcrgert ist das they (statt he und she). Schwedisch hat vor einiger Zeit ein drittes Personalpronomen eingef\u00fchrt: hen (statt hon und han). Auf Deutsch gibt es verschiedene Optionen, etwa xier (mit den Ableitungen xies = Genitiv, xiem = Dativ, xien = Akkusativ). Noch sieht man diese Optionen nicht so h\u00e4ufig, aber es ist doch sch\u00f6n, wenn man sie kennt. Und hier noch ein ganz einfaches neutrales Pronomen: Wie w\u00e4re es mit \u00abAlle sind eingeladen!\u00bb statt \u00abJeder ist eingeladen!\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n

<p>\u00dcbrigens hat die Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften (ZHAW) auch einen richtig guten <a href=\"https:\/\/gpmpublic.zhaw.ch\/GPMDocProdDPublic\/Vorgabedokumente_ZHAW\/Z_MB_Sprachleitfaden_ZHAW.pdf\" target=\"_blank\" style=\"text-decoration: underline;\" rel=\"noopener\">Leitfaden<\/a> zum gendergerechten Schreiben publiziert, der sehr hilfreiche Beispiele beinhaltet. F\u00fcr alle, die sich hier eine Routine aneignen m\u00f6chten, w\u00e4rmstens zu empfehlen.<\/p>","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]},{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Was sind die Vorteile einer inklusiven Sprache?","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:20px;\n    font-weight:400;\n}","text_align":"left","title_element":"h2"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<p>Fazit: Die Vorteile einer (m\u00f6glichst \u2013 es geht wohl nicht immer und \u00fcberall) genderneutralen Sprache liegen auf der Hand: Sie ist sehr inklusiv und ber\u00fccksichtigt \u2013 anders als Gendersternchen und Co \u2013 mehr als zwei bzw. \u00fcberhaupt keine Geschlechter. So f\u00fchlen sich wirklich alle Personen angesprochen, die deine Texte lesen. Zudem ist sie im Grunde nicht kompliziert und viel lesefreundlicher als die Variante, bei der m\u00e4nnliche und weibliche Formen zusammen genannt werden. Insofern tust du auch Menschen mit Leseschw\u00e4che oder mit nicht deutscher Muttersprache einen Gefallen.<\/p>\n

<p>Leg deine unternehmensinternen Regeln zum Gendern oder zur genderneutralen Sprache am besten direkt in eurem <a href=\"https:\/\/www.diction.ch\/so-arbeiten-wir\/plan\/tone-of-voice\/\" style=\"text-decoration: underline;\" rel=\"noopener\">Tone of Voice<\/a> bzw. in eurem <a href=\"https:\/\/www.diction.ch\/so-arbeiten-wir\/plan\/styleguide\/\" style=\"text-decoration: underline;\" rel=\"noopener\">Styleguide<\/a> fest, dann wissen alle Schreibenden, was zu tun ist. Gerne helfen wir dir dabei. Unser bekanntes Drei-Phasen-Konzept \u00abPlan. Create. Automate\u00bb sorgt ja im ersten Schritt \u00abPlan\u00bb daf\u00fcr, dass wichtige Schreibregeln und die Corporate Language vor der Texterstellung feststehen. Das gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcrs Gendern. Falls wir dich also zum Thema genderneutrale Sprache oder <a href=\"https:\/\/www.diction.ch\/so-arbeiten-wir\/create\/inklusive-sprache\/\" style=\"text-decoration: underline;\" rel=\"noopener\">inklusive Sprache<\/a> beraten d\u00fcrfen, ruf uns gerne an!<\/p>","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]}]},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"button","props":{"css":".el-content {\nfont-size:17px;\n}","grid_column_gap":"small","grid_row_gap":"small","margin":"default","text_align":"right"},"children":[{"type":"button_item","props":{"button_style":"text","content":"N\u00e4chste News","dialog_layout":"modal","dialog_offcanvas_flip":true,"icon":"chevron-double-right","icon_align":"right","link":"gendern-auf-franzosisch-ein-ziel-viele-wege\/"},"source":{"query":{"name":"posts.singleNextPost"}}}]},{"type":"button","props":{"css":".el-content {\nfont-size:17px;\n}","grid_column_gap":"small","grid_row_gap":"small","margin":"default","text_align":"right"},"children":[{"type":"button_item","props":{"button_style":"text","content":"Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht","dialog_layout":"modal","dialog_offcanvas_flip":true,"icon":"chevron-double-right","icon_align":"right","link":"\/blog\/"}}]}]}]}],"name":"L01_Links_Blogbeitrag"},{"type":"section","props":{"image_position":"center-center","style":"secondary","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"middle","width":"default"},"children":[{"type":"row","children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m"},"children":[{"type":"headline","props":{"content":"Autorin\n","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:20px;\n    font-weight:400;\n}","title_color":"primary","title_element":"h2"}},{"type":"headline","props":{"content":"Elisabeth Rettelbach,<br />   Language-Consulting-Managerin und Texterin ","css":".el-element {\ntext-transform:uppercase;\n    font-size:32px;\n}","margin_remove_top":true,"title_element":"h3"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"(Gender-)Sternchen sehen ist ihre Spezialit\u00e4t, m\u00f6glichst fl\u00fcssige neutrale Formulierungen f\u00fcr Texte finden ihre Challenge. Egal, ob sie selbst schreibt oder Unternehmen bei der Nutzung von inklusiver Sprache ber\u00e4t. ","css":".el-element {\nfont-size:20px !important;\n}\n\n.el-element h3 {\nfont-size:25px !important;\n}","margin":"default"}}]}]}],"name":"K01_Kasten lila Experte"}],"version":"4.5.33"} --></p>
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