Die Diction-Gesundheitswoche

Vom 6. bis zum 10. Mai 2019 fand die erste Diction-Gesundheitswoche statt. Was ist eine Gesundheitswoche? Und wie kam ich auf die Idee, so etwas bei Diction anzubieten? Das Thema Lebensqualität am Arbeitsplatz ist nun seit einigen Jahren ein Anliegen von Diction und gehört zu meinen Aufgaben.

Ein bisschen gesund waren wir schon vor der Gesundheitswoche

Fleissig an Stehtischen

Bisher habe ich diverse Kurse organisiert und teilweise geleitet. Diese wurden immer mal wieder zwischendurch angeboten. Mal ging es um Visual Training, mal um Yogaübungen fürs Büro oder auch um Zeitmanagement. Zudem nutzen wir im Büro schon seit Jahren hoch- und runterfahrbare Schreibtische, an denen man gut im Stehen arbeiten kann, sowie ergonomische Schreibtischstühle. Aber konnte man vielleicht noch mehr tun? Als ich mir mit der Geschäftsleitung letztes Jahr Gedanken über die Themen für 2019 machten, schlug ich eine Gesundheitswoche vor. Eine ganze Woche lang unsere Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen, würde sicherlich gut ankommen. Ich hatte bereits einige Ideen, um diese Woche so attraktiv wie möglich zu gestalten, und bald hatte ich zusammen mit der Geschäftsleitung ein tolles Programm zusammengestellt. Zumindest auf dem Papier. Jetzt musste es nur noch in der Praxis einschlagen.

Wann und wie soll die Sache steigen?

Unser Homeoffice-System ist toll, machte aber die Planung nicht gerade einfach. Vom Zeitpunkt her war die EU-Woche im Mai perfekt: Die meisten Mitarbeitenden würden einen oder

mehrere Tage lang in Buchs sein und von dem umfassenden Angebot profitieren können. Der nächste Schritt für mich bestand darin, zu schauen, welche Aktivitäten wir intern und welche durch externe Dienstleister abdecken konnten. Ich freute mich sehr, dass einige Mitarbeitende eine aktive Rolle übernahmen und beispielsweise Powerwalking nach der Arbeit, Spaziergänge am Mittag, Gymnastik im Büro und Bowling am Abend (ist doch auch Sport :-)) anboten. Ferner wollte ich eine örtliche Krankenkasse einbinden und wurde schnell fündig: Ich entschied mit für einen Vortrag zum Thema «Mehr Bewegung» im Alltag.

Powerwalking nach Feierabend

Bowlingabend

Mittagspausenspaziergang am Wasser

Gesund, gesünder, am gesündesten

Apropos Alltag, ich wandelte auch unsere Snackbar in eine Fitbar um. Auch sonst steht da zwar ein Fruchtteller, aber so inmitten von Süssigkeiten haben die Äpfel und Birnen normalerweise nur schlechte Chancen. Chips und Co wurden in der Gesundheitswoche also einfach mal versteckt, und den Mitarbeitenden stand eine Woche lang eine schöne Auswahl an gesunden Snacks zur Verfügung. Die Krönung bildete der Smoothietag am Freitag. An diesem Tag bereitete unser HR-Praktikant leckere Smoothies für alle zu. Klar vermissten einige Kollegen die Chips und die Milchschokolade, aber auch die haben die Gesundheitswoche gut und mit Spass überstanden – wer braucht schon Süsskram, wenn es zur Ablenkung Bowling mit netten Arbeitskollegen und Smoothies zur Stärkung gibt. Es geht eben auch mal anders. ;-)

Smoothies zum Ausklang der Gesundheitswoche

 

Ich blicke mit sehr viel Freude auf unsere erste Gesundheitswoche zurück. Sie war ein voller Erfolg. :-)

Natacha Szkudlarek

Wer will Lektor werden?

«Wer Lektorin/Lektor werden möchte, sollte vor allem ein Gespür für Texte haben.» Gefühlt schon hundertmal gelesen, doch was genau bedeutet eigentlich «Gespür»? Der Duden umschreibt das Wort mit der «Fähigkeit, einen verborgenen, nicht deutlich sichtbaren Sachverhalt gefühlsmässig zu erfassen». Frei auf die Tätigkeit der Lektorin/der Lektors umgemünzt, geht es also in erster Linie um das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Wer Lektor werden will, muss in Stil und Grammatik absolut sattelfest sein. Lust, das auszuprobieren? Einen kleinen Eindruck in den Job vermittelt euch der folgende Zehn-Fragen-Test.

Test Lektor werden

Zum Einstieg drei Fälle zur Zeichensetzung. Welche Antwort stimmt?

1. Wann betrat der erste Mensch den Mond?

a. Am Montag, 21. Juli 1969, um 3.56 Uhr MEZ.

b. Am Montag, 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr MEZ.

c. Am Montag 21. Juli 1969, um 3.56 Uhr MEZ.

 

2. In welchem Jahrzehnt fand die Mondlandung also statt?

a. In den 60er Jahren.

b. In den 60-er Jahren.

c. In den 60er-Jahren.

 

3. Ein kleiner Schritt sei dies …

a. … für einen Menschen – sagte Neil Armstrong – ein grosser Schritt jedoch für die Menschheit.

b. … für einen Menschen – sagte Neil Armstrong, ein grosser Schritt jedoch für die Menschheit.

c. … für einen Menschen – sagte Neil Armstrong –,  ein grosser Schritt jedoch für die Menschheit.

 

Wir verlassen das Reich der Zeichensetzung, bleiben jedoch im Jahr 1969 und widmen uns ein paar Problemen der Grammatik.

4. Zwischen Honduras und El Salvador tobte zu jener Zeit der sogenannte Fussballkrieg.

a. Seither gedenkt man in beiden Ländern der Opfers.

b. Seither gedenkt man in beiden Ländern der Opfer .

c. Seither gedenkt man in beiden Ländern den Opfern.

 

5. Um Fussball ging es auch ein Jahr später bei der WM in Mexiko mit Mannschaften …

a. … aus allen Herren Ländern.

b. … aus aller Herren Ländern .

c. … aus aller Herren Länder.

 

6. Im Württembergischen Staatstheater in Stuttgart fand 1969 die Uraufführung des Balletts zu William Shakespeares Der Widerspenstigen Zähmung statt. Doch schon damals gingen manche lieber …

a. … Ski fahren .

b. … skifahren.

c. … Skifahren.

 

Eindeutig vom Thema abgekommen, schlagen wir mit den abschliessenden drei Fragen zumindest die Brücke von der Grammatik zur Syntax. Je eine Antwort ist falsch – und in den ersten beiden Fällen je eine zu empfehlen.

7. Wie könnte das Fazit eines Gerichtsverfahrens lauten?

a. Die Münzdiebe nehmen Abstand von ihrer bisherigen Aussage und die Strafe hin.

b. Die Münzdiebe nehmen Abstand von ihrer bisherigen Aussage und akzeptieren die Strafe.

c. Die Münzdiebe nehmen Abstand von ihrer bisherigen Aussage, und sie nehmen die Strafe hin.

 

8. Ihre Angehörigen schicken ihnen daraufhin …

a. … Wünsche zur baldigen Entlassung.

b. … baldige Entlassungswünsche.

c. … Karten mit Wünschen zur baldigen Entlassung.

 

9. Vor welche Wahl stellt man die Münzdiebe eventuell im Zuchthaus?

a. Zelle mit oder ohne Büchern.

b. Zelle mit Büchern oder ohne.

c. Zelle mit oder ohne Bücher.

 

Zugegeben, auch die thematische Kohärenz des vorliegenden Tests ist allerfrühestens auf den zweiten Blick erkennbar. Offenkundig wird sie jedoch spätestens in unserer Bonusfrage, auf die es nur eine richtige Antwort gibt.

10. Die Verbindung zwischen der Mondlandung, Fussball und Münzdieben besteht aus …

a. … etwas Rundem.

b. … Etwas rundem.

c. … etwas rundem.

 

Habt ihr überall eure virtuellen Häkchen gesetzt? Die Antworten könnt ihr unten prüfen. Wenns Spass gemacht hat und ihr mit dem Resultat zufrieden seid, dann könntet ihr vielleicht tatsächlich Lektor werden. Schaut mal bei unseren Stellenangeboten, vielleicht ist ja sogar eines dabei, dass euch anspricht.

Foto: Pixabay

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 Antworten – Wer will Lektor werden?

1a. Das Datum wird als Einschub betrachtet und durch Kommas abgetrennt.
2c. Dies ist die von Duden empfohlene Schreibweise.
3c. Laut Handbuch Zeichensetzung (Duden) müssen Satzzeichen, die der Satz ohne Einschub bräuchte, auch mit Einschub stehen bleiben.
4b. Das Verb «gedenken» fordert den Genitiv.
5b. Laut Heuer analog der normalen Wortfolge «aus Ländern aller Herren». Laut Duden ist auch die dritte Variante zulässig.
6a. Die Getrenntschreibung ist laut Duden beim Infinitiv obligatorisch.
7b/7c. Die Auslassung eines Verbs ist nicht zulässig, wenn das Verb in unterschiedlicher Funktion auftritt (hier: Hilfsverb/Vollverb). Variante c ist ebenfalls korrekt, jedoch aufgrund von Wortwiederholung nicht zu empfehlen.
8a/8c. Nicht die «Wünsche» sollen bald erfolgen, sondern die «Entlassung». Variante c ist ebenfalls korrekt, die «Karten» könnte man in diesem Fall als redundant betrachten.
9b/9c. Es wird immer der Kasus gesetzt, den die zunächst stehende Präposition verlangt.
10a. Die Grossschreibung ist aufgrund der Substantivierung obligatorisch.

Maschinelle Übersetzung: Firmenspezifische Adaptierung

Maschinelle Übersetzung (MT) kann heute eigentlich jeder nutzen: In den meisten Fällen bieten sich hier Systeme an, die schon betriebsbereit zur Verfügung stehen. Bei manchen Textarten (Rechtstexte, EU-Texte usw.) liefern diese bereits recht gute Ergebnisse, bei anderen bleibt das Resultat noch weit hinter den Erwartungen.

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Schweizer Italienisch: Die Besonderheiten

Wow, du kannst ja gut Italienisch!

Schweizer Italienisch Mikrofon

Wir meinen zwar dasselbe, nennen es aber anders. (Quelle)

Aufgewachsen bin ich mit Schweizer Italienisch, und in der italienischsprachigen Schweiz kommt man nicht besonders oft mit den anderen Varietäten der italienischen Sprache in Kontakt. Klar, man weiss, dass gegenüber dem «Land, wo die Zitronen blühen» lexikalische Unterschiede bestehen. Allein schon deshalb, weil Grenzgänger oder ins Tessin gezogene Italiener gewisse Wörter nicht auf Anhieb verstehen. Der Klassiker: «Natel» sorgt immer wieder für gerunzelte Stirnen. Aber das ergeht den Deutschen in der Deutschschweiz ja genauso.

Insbesondere im Süden Italiens wissen viele zudem gar nicht, dass man in der Schweiz überhaupt Italienisch spricht. Auf die Erwähnung, dass man aus der Schweiz kommt, folgt meistens ein erstauntes «Wow, du kannst ja gut Italienisch. Du sprichst aber schon auch Schweizerisch, oder?» Was genau unter «Schweizerisch» zu verstehen ist, wissen sie dann nicht. Meine Vermutung: Rätoromanisch. Aber da muss ich sie leider enttäuschen.

Ich sage Schweizerin, du verstehst Hamburger?

Da ich beim Zappen oder beim Radiohören auf italienischen Kanälen immer alles problemlos verstand, war ich mir vor meinem Aufenthalt in Bologna (Italien) ziemlich sicher gewesen, dass die Unterschiede zwischen italienischem und Schweizer Italienisch gering ausfallen. Und Regionalismen gibt es ja auch innerhalb Italiens. Spätestens als meine Mitbewohner in Bologna eines Tages jedoch beiläufig fragten, ob wir zum Abendessen «una svizzera» (eine Schweizerin!?) anbraten wollten, wurde ich eines Besseren belehrt. Davon ausgehend, dass sie damit nicht mich meinten, hätte das von einem knackigen Würstchen bis hin zu stinkendem Bergkäse für mich alles Mögliche sein können. Es war ein Hamburger. Dies blieb nicht das einzige Mal, dass wir mitten in einem Gespräch innehielten und einander fragend anschauten.

Ich verstehe dich, aber nicht richtig

Schweizer Italienisch Zigarette

Eine «cicca fatta di cicche» (aus Kaugummi bestehender Zigarettenstummel). (Quelle)

Nach meinem Aufenthalt in der emilianischen Hauptstadt Bologna kam ich zum Schluss, dass ich die schriftliche Sprache in Italien einwandfrei verstand (abgesehen vom «burocratese», der Sprache der italienischen Bürokratie, welche auch für gemeinsterbliche Italiener nicht verständlich ist und einen Blogbeitrag für sich verdient). Mit den gesprochenen Regionalismen der Region tat ich mich jedoch schwer. So benutzt man dort für mich zunächst unverständliche Wörter für Müll («rusco» statt «immondizia»), Töggelikasten («calcio balilla» statt «footbalino»), Einkaufstüte («sportina» statt «sacchetto») usw. Amüsant waren auch Ausdrücke, die ich zwar kannte, aber in einer anderen Bedeutung. Als ich einmal in die Runde fragte, ob jemand eine «cicca» (ein Kaugummi) wolle, sah man mich skeptisch an. Was ich nicht wusste: Unter «cicca» versteht man in Italien einen Zigarettenstummel (im Tessin «mozzicone»). Ja, logisch!

Schweizer Italienisch Türöffner

Typisch für die emilianische Hauptstadt: il tiro. (Quelle)

Manchmal gab es schlichtweg kein schweizerisches Pendant. Als meine Freunde vier Stockwerke unter mir vor der Tür standen und in die Fernsprechanlage jaulten: «Ehi, dammi il tiro!», konnte ich das nur wörtlich als «Hey, zieh mal!» interpretieren. Es bedeutet jedoch einfach: «Mach die Tür auf!» (oder besser: «Drück den Türöffner-Knopf!»). Die Bezeichnung für Türöffner-Knopf «tiro» (von «ziehen», «Zug») geht auf alte Zeiten zurück, als zahlreiche Häuser Bolognas über eine Türöffnungsanlage verfügten, die durch eine Schnur oder einer Kette betätigt wurde.

 

Schweizer Italienisch? Die Italiener schmunzeln!

Die grösste Kommunikationshürde waren jedoch meine helvetischen Ausdrücke. Sie ernteten meist ein ungläubiges Lächeln. Tatsache ist, dass zahlreiche Begriffe aus dem Schweizer Italienisch für Italiener ohne Erklärung schlicht nicht verständlich und oft auch nach einer genauen Erläuterung nicht ganz nachvollziehbar sind. So zum Beispiel die Schweizer Variante von Strumpfhose («ghette» statt «calzamaglia». In Italien sind «ghette» Gamaschen), Haushalt («fuoco», was auch Feuer heisst, statt «nucleo familiare»), Mehrfachstecker («ladro» statt «ciabatta». Auch dies führt oft zu erstaunten Blicken, da «ladro» in Italien Dieb heisst und man in der italienischsprachigen Schweiz unter «ciabatta» nur Hausschuh versteht).

Andere Helvetismen sind auf Eigenmarken zurückzuführen, die in Italien nicht verbreitet sind zum Beispiel «Tipp-Ex» statt «bianchetto», «Zacky-boy» statt «decespugliatore» (Rasentrimmer) oder «Sagex» statt «polistirolo espanso» (Styropor).

Dann gibt es noch Helvetismen, die für die Italiener einfach falsch sind, so etwa die Wettervorhersage («meteo»), welche in Italien maskulin, in der italienischen Schweiz feminin ist. Der grösste Teil der Helvetismen sind jedoch aufgrund der geografischen Nähe zu anderen Sprachen Lehnübersetzungen. Zum Beispiel «trotinette» (aus dem Deutschen) statt «monopattino», «a coté» und «classeur» (aus dem Französischen) statt «a lato» und «raccoglitore». Es gäbe noch unzählige weitere Beispiele, die ich an dieser Stelle aufführen könnte… you get the idea.

Warum ist es wichtig, die Besonderheiten im Schweizer Italienisch zu kennen?

Schweizer Italienisch weist also zahlreiche Eigenarten auf, die in Übersetzungen unbedingt berücksichtigt werden müssen, damit die Texte von den Tessinern und Südbündnern als idiomatisch wahrgenommen werden und sie sich damit identifizieren können. Ein «falsches» Wort könnte den Marketingeffekt verfälschen, da unter den Nutzern der Eindruck entstünde, dass die Werbung nicht auf die Schweiz zugeschnitten wurde. Falls Sie also mal etwas speziell fürs Tessin haben oder wenn Sie einen Text aus Italien für die Schweiz umschreiben lassen möchten (oder umgekehrt) – Sie sehen ja, wir sind leid- und natürlich auch freudgeprüfte Profis und kennen alle Feinheiten.

Manuela Stalder

Crypto Valley

Der Kanton Zug wurde 2014 als Crypto Valley bekannt, als die Ethereum Switzerland GmbH dort gegründet wurde und mit der Erfindung der Kryptowährung Ether weltweit Schlagzeilen machte. Seit dieser Zeit haben sich immer mehr Unternehmen aus der Krypto- und Blockchain-Branche in Zug niedergelassen.

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Optimal gebrieft: Tipps für ein 1A-Texterbriefing

Einen perfekten Text zu verfassen oder einen originellen Slogan zu konzipieren, ist für Texter stets eine neue Herausforderung. Daher ist ein gutes Texterbriefing das A und O, damit unsere Texter die bestmögliche Voraussetzung haben, all Ihre Wünsche zu erfüllen und einen Text zu erstellen, der Sie glücklich macht. Wir verraten Ihnen heute unsere neun besten Tipps für ein optimales Texterbriefing.

1. Sprechen Sie persönlich mit dem Texter

Fassen Sie die wichtigsten Informationen für den Texterauftrag zunächst schriftlich in einer E-Mail zusammen. Unsere Texter melden sich daraufhin telefonisch, um alles detailliert mit Ihnen zu besprechen. Der direkte Austausch hat den grossen Vorteil, dass Sie Ihre Vorstellungen genau erklären können. Im Gespräch ergeben sich zudem Rückfragen, oder es können neue Ideen zum Textkonzept angeregt werden. Ausserdem haben Sie so einen persönlichen Kontakt und können sich auch nach dem Texterbriefing bei Fragen jederzeit direkt bei ihnen melden.

2. Definieren Sie die Textart

Im ersten Schritt sollte die Textart bestimmt werden. Was für einen Text benötigen Sie? Einen Marketingtext für Ihren Newsletter, eine Pressemitteilung, ein Imagetext für Ihre Homepage, eine Kundeneinladung oder einen Fachartikel für ein Magazin? Oder soll es eine besonders knackige Headline oder ein kreativer Slogan sein? Die Bandbreite an Texten und Medien ist gross, aber nicht immer lässt sich eine Textsorte genau einordnen. Wenn Sie sich bei der Bestimmung des Textes nicht sicher sind oder wenn beispielsweise verschiedene Textarten möglich sind, sprechen Sie uns einfach darauf an – wir beraten Sie immer gerne.

3. Beschreiben Sie die Zielgruppe

Die Zielgruppe ist mindestens so entscheidend wie die Bestimmung der Textsorte. Eine Textart kann verschiedene Zielgruppen haben. So wird ein Marketingtext für ein Musikfestival wahrscheinlich von anderen Personen gelesen als einer für einer für Babynahrung. Wenn Sie die Zielgruppe nicht genau kennen, können diese Fragen helfen: Für wen ist mein Produkt/Unternehmen interessant? Wer sind die Leser des Magazins (bei Fachartikeln)? Zu Letzterem können Sie in der Regel bei der jeweiligen Zeitschrift Auskunft einholen. Wenn ein Texter die Zielgruppe kennt, kann er sich in sie hineinversetzen und den Text passgenau auf sie zuschneiden.

4. Bestimmen Sie die Botschaft

Um die Vorstellung Ihres Wunschtextes noch mehr zu präzisieren, wollen wir im Texterbriefing Ihre Botschaft an den Leser erfahren. Soll der Text rein informativ sein, oder soll er den Leser fesseln und begeistern? Welche Emotion soll der Text beim Leser auslösen? Soll er Spannung erzeugen oder Neugierde wecken? Möchten Sie den Leser zum Kauf Ihres Produktes animieren, eine Produktneuheit vorstellen oder Unternehmensnews bekanntgeben? Je präziser wir Ihre Intention kennen, desto exakter können wir diese in den Text einarbeiten.

5. Nennen Sie die Textlänge

Je nach Medium stehen Ihnen unterschiedlich grosse Textspielräume zur Verfügung. Von ein paar Zeilen in einem Newsletter oder einem News-Update in der firmeneigenen App bis hin zu einem mehrseitigen Artikel in der Firmen- oder Fachzeitschrift – wir texten so lang oder kurz, wie Sie es wünschen. Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir, dass Sie uns die Textlänge in Wörtern oder in Zeichen (mit oder ohne Leerzeichen) angeben. So vermeidet man, dass ein Text hinterher gekürzt werden muss oder dass nicht die volle Textkapazität ausgeschöpft wurde.

6. Wählen Sie den Sprachstil

Während die Einordnung der Textsorte und die Definition der Zielgruppe relativ einfach sind, ist die eines individuellen Schreibstils wesentlich anspruchsvoller, denn er muss zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen und darüber hinaus mit Ihrer bereits bestehenden Corporate Language, der sprachlichen Identität, übereinstimmen. Folgende Fragen helfen Ihnen und uns, den Sprachstil zu definieren: Soll der Text ernst oder frech, werberisch oder journalistisch klingen? Sind Wortspiele erwünscht? Dürfen Fremdwörter und/oder Fachbegriffe verwendet werden? Bevorzugen Sie «Call-to-Action»-Formulierungen? Teilen Sie uns gerne positive Stichworte mit, die verwendet werden sollen, oder negative, die zu vermeiden sind.

7. Legen Sie Ansprache und Selbstreferenz fest

Je nach Medium und Textart ist eine unterschiedliche Ansprache des Lesers denkbar – auch innerhalb des gleichen Unternehmens. Während für Kundenbriefe oder Marketingtexte die «Sie»-Ansprache verbreiteter ist, wird bei Social-Media-Texten für Facebook, Instagram, Twitter und Co. zumeist «du» gewählt. Doch Sie entscheiden letztendlich, ob und wie der Leser in Ihrem Text angesprochen werden soll. Machen Sie sich ausserdem Gedanken zur Selbstreferenz: Soll sich der Text auf Ihr Unternehmen in der «Wir»-Perspektive oder in der dritten Person beziehen? Dies sind zwar kleine, aber wichtige Details, die beim Briefing unbedingt angesprochen werden sollten.

8. Stellen Sie Referenzen zur Verfügung

Es ist nicht immer einfach, einen Sprach- oder Schreibstil mit Worten zu beschreiben. Liegt Ihnen bereits ein fertiger Text vor, der Ihnen besonders zusagt? Das ist prima, senden Sie uns diesen als Referenz zu. Sie können uns auch einen Rohtext zur Verfügung stellen, der inhaltlich alle für Sie relevanten Punkte enthält und den wir im gewünschten Stil umformulieren und ausschmücken oder kürzen. Möchten Sie zudem, dass wir konkrete Inhalte oder Fakten in Ihren Wunschtext einbauen? Gerne können Sie uns Quellen angeben, aus denen wir die jeweiligen Informationen beziehen oder die wir zitieren können. Diese können aus der Literatur, aus Pressetexten, Fachmagazinen oder von Websites stammen. Referenzen sind für unsere Texter immer eine gute Unterstützung dabei, die Wünsche unserer Kunden bestmöglich umzusetzen, ebenso gut können Sie aber sagen: «Überraschen Sie uns!»

9. Stimmen Sie den Liefertermin ab

Last, but not least sollte der Liefertermin genau festgelegt werden. Eilt der Texterauftrag oder haben wir ausreichend Zeit, ihn in Ruhe zu planen und zu umzusetzen? Wir richten uns auch hierbei natürlich nach Ihren Wünschen und Anforderungen. Da wir rund um die Uhr arbeiten, sind kurzfristige Texteraufträge in der Regel ebenfalls möglich. Das Wichtigste hierbei ist die genaue Absprache: Wann benötigen Sie den ersten Entwurf? Wann muss die finale, gegebenenfalls überarbeitete Version bei Ihnen sein? Benötigen Sie auch eine Übersetzung des Textes in eine oder mehrere Sprachen? Klären Sie am besten alles direkt beim Briefing ab.

Checkliste fürs Texterbriefing abgehakt? Dann steht Ihrem Wunschtext nichts mehr im Weg. Unsere Texter lassen mit Sicherheit schon ihre Tastaturen vorglühen, und schon bald werden Sie eine E-Mail mit dem frisch für Sie gezauberten Text in Ihrem Postfach vorfinden. Wir tun stets unser Bestes, um für Sie einen optimalen Text zu verfassen – mit Ihrer kompetenten Unterstützung klappt es noch besser.

Lilia Staiger

No-deal Brexit?

Any remaining hopes for a smooth Brexit were dashed in January with the UK Prime Minister’s failure to secure a parliamentary majority for her EU withdrawal agreement. This means that all possibilities are still open for the future after March. Leaving the EU without a deal will prevent any transition period and require firms to continue to work on their Brexit contingency planning for a wider range of scenarios. This is made all the harder by the lack of clarity about what each of the possible options will mean for a firm’s clients.

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Faites le test destiné aux candidats et voyagez en jouant avec le français

«J’aime la langue française, j’aime jouer avec les mots, et si j’en faisais mon métier?» Corriger, réviser, traduire, interpréter: autant de manières de laisser s’exprimer son amour de la langue française. Un amour qui nous permet d’apprécier toutes les subtilités orthographiques d’une phrase comme celle-ci:

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Ein normaler Arbeitstag im Diction-Büro in Vancouver

Was passiert, wenn Sie um 22 Uhr einen Auftrag an uns schicken? Der geht an unser Office in Kanada. Wie sieht also ein ganz normaler Arbeitstag im Diction-Büro in Vancouver aus?

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A rose, by any other name …

What’s in a name? Quite a lot, it turns out, if you take a look at the etymology behind it. Words can often do much more than merely tell us what something is.  We can use them to trace the development of languages and how people from different periods of human history thought, and the way languages change can even tell us when certain groups of people came into contact with one another.

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