Optimal gebrieft: Tipps für ein 1A-Texterbriefing

Einen perfekten Text zu verfassen oder einen originellen Slogan zu konzipieren, ist für Texter stets eine neue Herausforderung. Daher ist ein gutes Texterbriefing das A und O, damit unsere Texter die bestmögliche Voraussetzung haben, all Ihre Wünsche zu erfüllen und einen Text zu erstellen, der Sie glücklich macht. Wir verraten Ihnen heute unsere neun besten Tipps für ein optimales Texterbriefing.

1. Sprechen Sie persönlich mit dem Texter

Fassen Sie die wichtigsten Informationen für den Texterauftrag zunächst schriftlich in einer E-Mail zusammen. Unsere Texter melden sich daraufhin telefonisch, um alles detailliert mit Ihnen zu besprechen. Der direkte Austausch hat den grossen Vorteil, dass Sie Ihre Vorstellungen genau erklären können. Im Gespräch ergeben sich zudem Rückfragen, oder es können neue Ideen zum Textkonzept angeregt werden. Ausserdem haben Sie so einen persönlichen Kontakt und können sich auch nach dem Texterbriefing bei Fragen jederzeit direkt bei ihnen melden.

2. Definieren Sie die Textart

Im ersten Schritt sollte die Textart bestimmt werden. Was für einen Text benötigen Sie? Einen Marketingtext für Ihren Newsletter, eine Pressemitteilung, ein Imagetext für Ihre Homepage, eine Kundeneinladung oder einen Fachartikel für ein Magazin? Oder soll es eine besonders knackige Headline oder ein kreativer Slogan sein? Die Bandbreite an Texten und Medien ist gross, aber nicht immer lässt sich eine Textsorte genau einordnen. Wenn Sie sich bei der Bestimmung des Textes nicht sicher sind oder wenn beispielsweise verschiedene Textarten möglich sind, sprechen Sie uns einfach darauf an – wir beraten Sie immer gerne.

3. Beschreiben Sie die Zielgruppe

Die Zielgruppe ist mindestens so entscheidend wie die Bestimmung der Textsorte. Eine Textart kann verschiedene Zielgruppen haben. So wird ein Marketingtext für ein Musikfestival wahrscheinlich von anderen Personen gelesen als einer für einer für Babynahrung. Wenn Sie die Zielgruppe nicht genau kennen, können diese Fragen helfen: Für wen ist mein Produkt/Unternehmen interessant? Wer sind die Leser des Magazins (bei Fachartikeln)? Zu Letzterem können Sie in der Regel bei der jeweiligen Zeitschrift Auskunft einholen. Wenn ein Texter die Zielgruppe kennt, kann er sich in sie hineinversetzen und den Text passgenau auf sie zuschneiden.

4. Bestimmen Sie die Botschaft

Um die Vorstellung Ihres Wunschtextes noch mehr zu präzisieren, wollen wir im Texterbriefing Ihre Botschaft an den Leser erfahren. Soll der Text rein informativ sein, oder soll er den Leser fesseln und begeistern? Welche Emotion soll der Text beim Leser auslösen? Soll er Spannung erzeugen oder Neugierde wecken? Möchten Sie den Leser zum Kauf Ihres Produktes animieren, eine Produktneuheit vorstellen oder Unternehmensnews bekanntgeben? Je präziser wir Ihre Intention kennen, desto exakter können wir diese in den Text einarbeiten.

5. Nennen Sie die Textlänge

Je nach Medium stehen Ihnen unterschiedlich grosse Textspielräume zur Verfügung. Von ein paar Zeilen in einem Newsletter oder einem News-Update in der firmeneigenen App bis hin zu einem mehrseitigen Artikel in der Firmen- oder Fachzeitschrift – wir texten so lang oder kurz, wie Sie es wünschen. Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir, dass Sie uns die Textlänge in Wörtern oder in Zeichen (mit oder ohne Leerzeichen) angeben. So vermeidet man, dass ein Text hinterher gekürzt werden muss oder dass nicht die volle Textkapazität ausgeschöpft wurde.

6. Wählen Sie den Sprachstil

Während die Einordnung der Textsorte und die Definition der Zielgruppe relativ einfach sind, ist die eines individuellen Schreibstils wesentlich anspruchsvoller, denn er muss zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen und darüber hinaus mit Ihrer bereits bestehenden Corporate Language, der sprachlichen Identität, übereinstimmen. Folgende Fragen helfen Ihnen und uns, den Sprachstil zu definieren: Soll der Text ernst oder frech, werberisch oder journalistisch klingen? Sind Wortspiele erwünscht? Dürfen Fremdwörter und/oder Fachbegriffe verwendet werden? Bevorzugen Sie «Call-to-Action»-Formulierungen? Teilen Sie uns gerne positive Stichworte mit, die verwendet werden sollen, oder negative, die zu vermeiden sind.

7. Legen Sie Ansprache und Selbstreferenz fest

Je nach Medium und Textart ist eine unterschiedliche Ansprache des Lesers denkbar – auch innerhalb des gleichen Unternehmens. Während für Kundenbriefe oder Marketingtexte die «Sie»-Ansprache verbreiteter ist, wird bei Social-Media-Texten für Facebook, Instagram, Twitter und Co. zumeist «du» gewählt. Doch Sie entscheiden letztendlich, ob und wie der Leser in Ihrem Text angesprochen werden soll. Machen Sie sich ausserdem Gedanken zur Selbstreferenz: Soll sich der Text auf Ihr Unternehmen in der «Wir»-Perspektive oder in der dritten Person beziehen? Dies sind zwar kleine, aber wichtige Details, die beim Briefing unbedingt angesprochen werden sollten.

8. Stellen Sie Referenzen zur Verfügung

Es ist nicht immer einfach, einen Sprach- oder Schreibstil mit Worten zu beschreiben. Liegt Ihnen bereits ein fertiger Text vor, der Ihnen besonders zusagt? Das ist prima, senden Sie uns diesen als Referenz zu. Sie können uns auch einen Rohtext zur Verfügung stellen, der inhaltlich alle für Sie relevanten Punkte enthält und den wir im gewünschten Stil umformulieren und ausschmücken oder kürzen. Möchten Sie zudem, dass wir konkrete Inhalte oder Fakten in Ihren Wunschtext einbauen? Gerne können Sie uns Quellen angeben, aus denen wir die jeweiligen Informationen beziehen oder die wir zitieren können. Diese können aus der Literatur, aus Pressetexten, Fachmagazinen oder von Websites stammen. Referenzen sind für unsere Texter immer eine gute Unterstützung dabei, die Wünsche unserer Kunden bestmöglich umzusetzen, ebenso gut können Sie aber sagen: «Überraschen Sie uns!»

9. Stimmen Sie den Liefertermin ab

Last, but not least sollte der Liefertermin genau festgelegt werden. Eilt der Texterauftrag oder haben wir ausreichend Zeit, ihn in Ruhe zu planen und zu umzusetzen? Wir richten uns auch hierbei natürlich nach Ihren Wünschen und Anforderungen. Da wir rund um die Uhr arbeiten, sind kurzfristige Texteraufträge in der Regel ebenfalls möglich. Das Wichtigste hierbei ist die genaue Absprache: Wann benötigen Sie den ersten Entwurf? Wann muss die finale, gegebenenfalls überarbeitete Version bei Ihnen sein? Benötigen Sie auch eine Übersetzung des Textes in eine oder mehrere Sprachen? Klären Sie am besten alles direkt beim Briefing ab.

Checkliste fürs Texterbriefing abgehakt? Dann steht Ihrem Wunschtext nichts mehr im Weg. Unsere Texter lassen mit Sicherheit schon ihre Tastaturen vorglühen, und schon bald werden Sie eine E-Mail mit dem frisch für Sie gezauberten Text in Ihrem Postfach vorfinden. Wir tun stets unser Bestes, um für Sie einen optimalen Text zu verfassen – mit Ihrer kompetenten Unterstützung klappt es noch besser.

Lilia Staiger

No-deal Brexit?

Any remaining hopes for a smooth Brexit were dashed in January with the UK Prime Minister’s failure to secure a parliamentary majority for her EU withdrawal agreement. This means that all possibilities are still open for the future after March. Leaving the EU without a deal will prevent any transition period and require firms to continue to work on their Brexit contingency planning for a wider range of scenarios. This is made all the harder by the lack of clarity about what each of the possible options will mean for a firm’s clients.

Read more

Faites le test destiné aux candidats et voyagez en jouant avec le français

«J’aime la langue française, j’aime jouer avec les mots, et si j’en faisais mon métier?» Corriger, réviser, traduire, interpréter: autant de manières de laisser s’exprimer son amour de la langue française. Un amour qui nous permet d’apprécier toutes les subtilités orthographiques d’une phrase comme celle-ci:

Read more

Ein normaler Arbeitstag im Diction-Büro in Vancouver

Was passiert, wenn Sie um 22 Uhr einen Auftrag an uns schicken? Der geht an unser Office in Kanada. Wie sieht also ein ganz normaler Arbeitstag im Diction-Büro in Vancouver aus?

Read more

A rose, by any other name …

What’s in a name? Quite a lot, it turns out, if you take a look at the etymology behind it. Words can often do much more than merely tell us what something is.  We can use them to trace the development of languages and how people from different periods of human history thought, and the way languages change can even tell us when certain groups of people came into contact with one another.

Read more

Indien für Anfänger

Haben Sie eine Bucket-List? Sie wissen schon, so eine Aufstellung aller Dinge, die man vor seinem (mindestens 40 bis 65 Jahre entfernten) Ableben noch anstellen wollte.

Read more

5 Tipps für einen Rechtsübersetzer

Bei Übersetzungen von rechtlichen Schriftstücken scheiden sich die Geister: Die einen lieben die Herausforderungen von rechtlichen Texten, den anderen reicht schon das Wort «Recht» und sie sind über alle Berge. Bei uns gibt es glücklicherweise genügend «legal eagles», die sich mit Feuereifer auf juristische Dokumente stürzen.

Read more

So wird dein Praktikum zum vollen Erfolg

Im Rahmen meines Bachelorstudiums der Angewandten Sprachen an der ZHAW absolvierte ich ein Praktikum bei Diction, einer führenden Schweizer Übersetzungsagentur mit Sitz in Buchs SG. Regelmässig zieht es Absolventinnen und Absolventen unseres Studienganges zu diesem Sprachdienstleister, der über einhundert interne Mitarbeitende beschäftigt. Ich hätte mein Semester auch im Ausland verbringen können, im regnerischen Irland oder unter der gleissenden Sonne Mexikos zum Beispiel, aber für mich stand von Anfang an fest: am liebsten ein Praktikum, und zwar bei Diction!

Read more

Filmuntertitelung für cinephile Sprachprofis

Wie bereits an anderer Stelle in diesem Blog sehr treffend beschrieben, können einen monotone Synchronstimmen auf der Couch zu Hause oder im Kinosessel bisweilen an den Rand des Wahnsinns treiben. Oder doch im besten Fall für Verwirrung sorgen, wenn man wieder minutenlang erfolglos versucht, die Synchronstimme – unverkennbar eine der drei männlichen oder der drei weiblichen Vertreter ihrer Spezies im gesamten DACH-Raum – dem smarten Hollywoodhelden oder der zickigen Serientussi vom letzten Film – zuzuordnen. Abhilfe bringt hier, davon bin ich überzeugt, nur das unverkennbare Stimmoriginal des Schauspielers.

Read more

Downgeloadet oder gedownloadet – Wie verwendet man Anglizismen korrekt?

Wir checken täglich unsere Mails, googeln, chatten, machen Workouts, relaxen nach der Arbeit und shoppen im Sale: Anglizismen sind heutzutage nicht mehr aus der deutschen Sprache wegzudenken, ob im Alltag, in den Medien oder im Geschäfts- und IT-Kontext. So vertraut uns die Begriffe erscheinen, sind wir doch häufig verunsichert, wie man sie korrekt verwendet, vor allem in geschriebenen Texten.

Read more