Wir sprechen fliessend InDesign

Für unseren Kunden LaPreva setzten wir ein umfangreiches Übersetzungsprojekt in fünf Sprachen für die Bedienungsanleitung eines Dusch-WCs um – und zwar inklusive des gesamten Layouts in InDesign. Unsere interne Desktoppublisherin sowie unsere Sprachenteams übersetzten, überprüften, zählten Wörter, kürzten, verglichen Sprachversionen und bearbeiteten Grafiken. Grosse Datenmenge, wenig Zeit – und der Kunde hatte am Ende saubere InDesign-Dateien.

Der Kunde

LaPreva, ein Tochterunternehmen der Noventa AG mit Sitz im St. Galler Rheintal, stellt eine innovative Generation Dusch-WCs für den internationalen Markt her. Die gute Zusammenarbeit mit Diction besteht bereits seit 2010.  Im Mai 2014 konnten einige Diction-Mitarbeitenden den LaPreva-Hauptsitz in Diepoldsau besuchen.

www.lapreva.com

www.noventa.com

Die Aufgabe

Diction hatte die Aufgabe, die ausführliche Bedienungsanleitung für das neue Dusch-WC von LaPreva aus dem Deutschen ins Französische, Englische, Russische und Niederländische zu übersetzen. Zudem waren unsere Spezialisten in allen Sprachen für das gesamte Layout in InDesign inklusive der Bearbeitung der komplexen Grafiken verantwortlich.

Die Lösung

Die verschiedenen Levels, auf denen dieses multisprachliche Projekt gleichzeitig ablief, verlangten eine exakte Koordination zwischen allen Beteiligten. Bei Diction sitzen sich Layouterin und Übersetzer buchstäblich im Büro gegenüber und profitieren so unmittelbar von der Erfahrung des anderen.

Die Grafiker des Kunden hatten das Layout natürlich auf Deutsch geplant und gesetzt. Alle anderen Sprachen sollten also in dieses vorgegebene Modell passen. Russisch beispielsweise ist jedoch geradezu berüchtigt dafür, länger zu sein als das Original. Eine komplexe Tüftelarbeit ganz nach dem Geschmack unserer Desktoppublisherin. Zusätzlich passte sie auch in jeder Sprache einzelne Textabsätze so auf die zahlreichen Illustrationen an, dass sie immer auf derselben Höhe wie im Quelldokument standen.

Auch sonst stellten die Illustrationen – wie so oft im InDesign – eine besondere interessante Herausforderung dar: Teilweise bestanden die Grafiken aus bis zu acht Ebenen, von denen jede separat bearbeitet und überschrieben wurde. Dies natürlich in jeder Sprache. Teilweise waren die Files zudem vektorisiert, liessen sich nicht mehr gestalten und mussten daher zunächst für jede Sprache einzeln neu gesetzt werden.

Während des gesamten Projekts standen Übersetzer und Projektmanagerinnen stets im Kontakt zu den Ansprechpartnern beim Kunden. Last-Minute-Änderungen konnten auf diese Weise sofort umgesetzt und das Layout wieder angepasst werden.

Fazit: DTP- und Sprachspezialisten im selben Büro – das lohnt sich. Es gab viele verschobene Trennungen und Illustrationen, aber keine verschobenen Deadlines.