Progressive Muskelentspannung: In der Ruhe liegt die Kraft

Wer viel arbeitet, sollte sich auch erholen. Gar nicht so leicht, wenn man den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzt und an (wenn auch spannenden) Übersetzungen knobelt.

Hund Progressive MuskelentspannungWie wärs da mit etwas Entspannung? Wann? Na, jetzt gleich, mitten im Arbeitstag, direkt im Büro! Gesagt getan: Diesmal sind sechs Diction-Mitarbeitende mit von der Partie und nehmen an meinem Kurs «Progressive Muskelentspannung» teil. Im Alltag bin ich Übersetzerin im Diction-Französischteam, aber für den Kurs schalte ich den flimmernden Bildschirm mal aus und vermittle meinen Arbeitskolleginnen und -Kollegen einige wertvolle Entspannungstipps. Das Ziel ist, Übungen im Sitzen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Übersetzer, Lektoren und Kundenbetreuer verbringen ja wie gesagt sehr viel Zeit am Schreibtisch. Da kann es schon passieren, dass es im Rücken zwickt. Bei der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson geht es darum, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu erkennen. Bei den Übungen werden einzelne Muskeln angespannt und danach die Spannung wieder gelöst. Wiederholt man die Übungen regelmässig, so kann man Muskelverkrampfungen vorbeugen und Stress abbauen.

Gut, oder? Seit 2016 bietet Diction Kurse und Vorträge zum Thema Lebensqualität am Arbeitsplatz an. Wir haben dieses Angebot DictionAbility getauft. Einige Kurse wie Yoga, Progressive Muskelentspannung und Mentaltraining werden von Diction-Mitarbeitern geleitet. Macht wirklich Spass, mal in eine andere Rolle zu schlüpfen und etwas vom eigenen Wissen zu teilen. Aber auch externe Experten kommen ins Büro nach Buchs, um mit uns über Themen wie Selbst- und Zeitmanagement oder Visual Training zu sprechen. Dabei liegt der Fokus immer auf dem Transfer in den Alltag.

Das DictionAbility-Angebot findet bei den Mitarbeitern viel Anklang, und die Ideen gehen uns eigentlich nie aus. Es gibt so viele Möglichkeiten, Körper und Geist zu entspannen, wenn man notorischer Schreibtischtäter ist. Und schliesslich geht es ja darum, den Kollegen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Heute progressive Muskelentspannung, morgen Yoga, übermorgen vielleicht Meditation? Wer macht mit?

Natacha Szkudlarek

 

Foto: Pixabay