Was ist ein Translation-Memory?

Hören Sie Übersetzer manchmal von Translation-Memory (oder TM) reden? Dann machen Sie als Kunde vielleicht zustimmend «mhm» am Telefon, weil Sie im Moment gar keine Zeit und Lust haben, genauer nachzufragen. Die werden schon wissen, was sie tun. Aber jetzt haben Sie es schon zum hundertsten Mal gehört und wollen endlich Klarsicht: Was ist eigentlich ein Translation-Memory? Braucht man das für jede Übersetzung? Und – hat das alles etwas mit maschineller Übersetzung zu tun?

Dokumentation von Kundenspezifika beim Übersetzen, Lektorieren und Texten

Warum ist die Dokumentation von Kundenspezifika wichtig? Ganz einfach: Gedanken werden von jedem anders zum Ausdruck gebracht, Sprache ist etwas sehr Subjektives. Das gilt für das Schreiben von Texten gleichermassen wie für das Übersetzen. Dieselbe Idee kann auf verschiedene Weise zu Papier gebracht werden. Lassen Sie denselben Text mal von zwei Personen übersetzen: Sie bekommen bestimmt zwei verschiedene Lösungen.

CAT-Tools: Wie funktioniert maschinengestützte Übersetzung?

Nein, CAT-Tools haben (leider) nichts mit Katzen zu tun (auch wenn der Autor in seiner Eigenschaft als CAT-Tools-Experte tatsächlich schon Anfragen als Katzentrainer erhalten hat). CAT steht für «computer aided translation», zu Deutsch maschinengestützte Übersetzung. Vereinfacht ausgedrückt sind CAT-Tools also Computerprogramme, die den Übersetzer bei seiner Arbeit unterstützen. Mit maschineller Übersetzung hängt das nur indirekt zusammen, da hier keine Übersetzung automatisch produziert wird.