Was ist Heimat?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, besonders wenn man wie ich in einem Land aufgewachsen ist, in dem man nicht geboren ist, und in einem wieder ganz anderen Land lebt. Ja, ich bin in Polen geboren und war gerade ein Jahr alt, als meine Mama und ich nach Frankreich kamen – in die Heimat meines Papas, einem Franzose polnischer Abstammung.

Sprachwandeln, Teil 2: Der Gurkenstand

Meinen ersten Sprachaufenthalt in Italien verbrachte ich in Viareggio: zwei Monate als Au-Pair – Sonne, Strand und Meer inklusive. Ich hatte eben erst die Anfängerkurse in Italienisch auf der Uni absolviert, und mein Sprachwissen beschränkte sich in erster Linie auf Grammatikkenntnisse, was aber meine Begeisterung und Motivation für alles Italienische keineswegs bremsen konnte. Jeden Tag lernte ich neue Wörter dazu und konnte mich bald rudimentär verständigen.

Latinorum

Vorrei parlarvi di una strategia linguistica molto utilizzata sui media italiani: la tendenza a riportare termini connessi al sistema elettorale nel cosiddetto latinorum. Ma prima di tutto vi riporto qui la definizione di latinorum proposta dal vocabolario online Treccani: «Parola formata popolarmente con la desinenza -orum del genitivo plur. latino per indicare spreg. o scherz. il latino, quand’esso non è inteso o è adoperato da chi non vuole farsi intendere (e con questa accezione può indicare un discorso anche non latino ma costruito con parole intenzionalmente oscure,

‘Douze points’ for Linguistic Diversity

It’s that time of year again … The days are getting warmer, flowers are blooming, birds are chirping, and a girl’s thoughts turn to one thing: Eurovision! The Eurovision Song Contest, the longest-running annual international TV song competition in the world, is a cultural phenomenon that inspires feverish adoration in some and causes revulsion in others. As a lover of both languages and all things camp, from the first time I watched the song contest in 2008,

Der Albtraum des Übersetzers: Bitte Zeichenbeschränkung beachten

Ich bin mit Leib und Seele Übersetzerin. Mein Spezialgebiet: Headlines, Claims, Wortspiele, Lyrik – kurz: alles Kreative. Im beruflichen Alltag meistens im Rahmen von Werbekampagnen. Von Autos über Schokolade, Banken, Versicherungen, Inneneinrichtung, Putzmittel, Nudeln, Kaffee oder Medikamente bis hin zu Pferderennen, Uhren und vielem mehr.

Sprachwandeln, Teil 1: Im Usgang go poschte?

Das Lernen fremder Sprachen bringt eine Menge schöner Dinge mit sich: Man darf neue Kontakte knüpfen und in eine Welt mit anderen Sitten, Gebräuchen und Denkweisen eintauchen, die einen lehren, dass die eigene Welt nur eine von vielen ist, und dass man vermeintliche Tatsachen auf vielerlei Weise interpretieren und deuten kann. Aber die herrlichsten Momente für mich waren und sind immer noch diese wunderbaren Missverständnisse, über die man Jahre später noch herzlich lachen kann. Davon möchte ich berichten.