Einsteiger bei Diction: Was euch in unserer Werkstatt erwartet

Egal, in welcher Position ihr bei Diction einsteigt: Bevor ihr in euren Teams so richtig loslegen könnt, werdet ihr zunächst in der sogenannten «Werkstatt» mit nötigem Wissen für eure künftige Arbeit ausgestattet. Die Werkstattkurse finden während eurer sechswöchigen Einarbeitungszeit in Buchs statt und dienen eurer intensiven Einführung ins Unternehmen.

Tafel in der Diction-Werkstatt

So siehts in der Werkstatt glücklicherweise nicht aus.

Die Kurse werden von verschiedenen Diction-Mitarbeitenden geleitet und geben euch sowohl einen strukturierten Einblick in die Unternehmenskultur als auch in die verschiedenen Arbeitsprozesse. Direkt in der ersten Woche verbringt ihr eine gewisse Zeit mit euren Teamleitern in der Praxis und habt so die Möglichkeit, das erworbene Wissen im Arbeitsalltag anzuwenden. Das erfolgt natürlich peu à peu. Die ersten Wochen nutzt ihr, um mit den Prozessen bei Diction sowie mit euren Aufgabenbereichen vertraut zu werden. Hier wird keiner ins kalte Wasser geworfen. Übrigens: Ganz egal, wie viel Arbeitserfahrung ihr bereits mitbringt, es gibt immer noch etwas zu lernen. Auch routinierte Sprachprofis haben bei uns in der Werkstatt schon gestaunt. Macht euch also keine Sorgen, wenn ihr euch noch ein bisschen grün hinter den Ohren fühlt – auf die Aufgaben eines Lektors oder Übersetzers werdet ihr hier bestens vorbereitet.

Damit ihr euch vorstellen könnt, was genau euch in der Werkstatt erwartet, hier ein Sneak Peek in einige Kurse:

Korrigieren in verschiedenen Formaten

Word, Excel, PowerPoint und PDF: Das sind die gängigen Formate, mit denen ihr bei uns konfrontiert werdet. In diesem Kurs lernt man formatspezifische Funktionen kennen, mit denen Diskussion in er Diction-WerkstattTexte professionell und nach Diction-Regeln korrigiert werden. Wichtig hierbei ist, die Korrekturen so anzubringen, dass Sie für den Kunden nachvollziehbar sind. Das betrifft etwa den Inhalt unserer Kommentare, aber auch die Art der Markierungen. Bei einer Vielzahl von Korrekturen kann ein Dokument sogar richtig bunt werden! Besonders gut fand ich die praktischen Übungen, um das frisch Erlernte zu festigen. Vor allem bei PDF-Dokumenten werdet ihr staunen, wie viele Korrektur-Werkzeuge es gibt. Die Bubble, das Highlight, das Call-out-Werkzeug – klingen die Namen nicht spannend? ;-)

Technik und Programme

Und es wird noch technischer. Natürlich erhält jeder neue Mitarbeiter zu Beginn eine Einführung in die wichtigen Tools. Zunächst einmal wäre da die Übersetzungssoftware Studio, mit der wir bei Diction arbeiten. Auch hier bitte keine Panik: Obwohl ich keine Vorkenntnisse hatte, konnte ich nach der Werkstatt eigenständig und sicher darin arbeiten. Auch die Einweisung in das Layoutprogramm InDesign ist wichtig, denn viele Kunden wünschen ihre übersetzten oder lektorierten Dokumente mit fertigem Layout. Am Anfang erschien es mir wie ein Hexenwerk, doch nach ein wenig Praxis habe sogar ich Freundschaft mit InDesign geschlossen. J Und komplexe InDesign-Zaubereien übernimmt unser internes DTP-Team.

Informationssicherheit

Dieser Kurs ist wirklich wichtig. Ziel ist es, neue Mitarbeitende für die Informationssicherheit zu sensibilisieren. Der Kursleiter erklärt, was es bei Diction alles zu beachten gilt und liefert auch einige spannende Fallbeispiele, bei denen unsere IT richtig gut reagieren konnte. Wie geht man vor, damit Sicherheitslücken gar nicht erst entstehen, und an wen können wir uns bei Fragen wenden? Darauf werdet ihr in dem Kurs Antworten erhalten. Ich persönlich war ganz erstaunt, dass Diction so heftig gesichert ist. Am Ende gibt es sogar ein interessantes Quiz, bei dem ihr etwas gewinnen könnt.

Abschlusstest in der Werkstatt

Nach Absolvierung der Kurse wartet ein kleiner Abschlusstest auf euch. Es handelt sich um eine mündliche Prüfung und Aufgaben, die am Computer zu erledigen sind. Ja, da fühlt man sich wie in der Schule … Aber keine Sorge, es geht schon alles gut. Am Anfang gibt es sehr viele neue Informationen, und man behält natürlich nicht gleich alles, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. Bereits in der Einführungsphase sammelt ihr viel Praxis im eigenen Team, und ihr erhaltet zu euren Übersetzungen und Lektoraten immer detailliertes Feedback von den Kollegen. Es gibt immer jemanden, der euch gerne hilfreich zur Seite steht. Einfach fragen! Am Anfang habe ich zum Beispiel immer die falschen Apostrophe eingesetzt (die geraden anstatt der krummen). Bis mir irgendwann klar wurde, dass es für diese ja eine spezielle Tastenkombination gibt.

Fakt ist also, bei Diction lernt man nie aus. Unter anderem in den Bereichen Filmuntertitelung, Rechts- und Finanzübersetzungen, Desktop-Publishing und Terminologie-Management verfügen wir über so viele interne Spezialisten, dass es auch für alteingesessene Dictionianer immer wieder spannende Werkstatt-Fortbildungsprogramme im Angebot gibt. Hier seht ihr einige Beispiele und Fotos. Viel Spass und Erfolg!

Isabel Wisniewski

 

Fotos: unsplash.com